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101. Grazer Philosophische Studien: Volume > 15
Hans Ineichen Intentionalität und Sprache: Psychologische oder sprachliche Charakterisierung der intentionalen Beziehung?
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Der theoretische Sinn von "intentional" wird vom praktischen unterschieden. Brentano vermag nicht zu erklären, was er unter "intentionaler Inexistenz eines Gegenstandes", d.h. "immanenter Gegenständlichkeit" versteht. Erst Husserl erklärt innerhalb seiner Analyse intentionaler Akte, was Brentano mit "intentionaler Beziehung" gemeint hat. Dabei zeigt sich, daß Bedeutungsintentionen auf Sprache bezogen sind. Husserl aber übersieht, daß intentionale Verben Dispositionsverben sind; der Zusammenhang zwischen sprachlichem Verhalten und Dispositionen bleibt ungeklärt. Aus Husserls Analyse lassen sich leicht die Kriterien gewinnen welche Chisholm u.a. als sprachliche Kriterien für intentionale Sätze vorgeschlagen haben. Weder diese Kriterien noch ein von Tugendhat vorgeschlagenes Kriterium reichen aus, intentionale von nichtintentionalen Sätzen zu unterscheiden.
102. Grazer Philosophische Studien: Volume > 15
Wolfgang Grassl L'empirisme logique: Ses antecedents, ses critiques
103. Grazer Philosophische Studien: Volume > 15
Heinz-Dieter Heckmann Zur Ontologie der ersten Person: Theorien des intentionalen Selbstbezuges
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Die Struktur des unmittelbaren epistemischen Selbstbewußtseins läßt sich am besten unter Zugrundelegung und Entfaltung folgen der Annahmen explizieren: (i) Es gibt mentale Substanzen, (ii) Es gibt Wahrheitswerttransparente Cogitopropositionen oder CogitoSachverhalte, (iii) Jedes Ich kann seine und nur seine es betreffenden Cogitopropositionen fassen, womit es ipso facto ein unmittelbares Wissen um sich selbst hat. Dieses unmittelbare selbstreflexive Wissen kann in assertorischen Sätzen seinen Ausdruck finden, (iv) Die andere Iche betreffenden Cogitopropositionen können diesen Ichen nur mit Hilfe quasiindikatorischer Mittel zugeschrieben werden. Jedes Ich kann wenigstens eine Entität per se individuieren, nämlich sich selbst. Per se Individuation anderer Iche ist nur dann möglich, wenn jedem Ich nicht nur Cogitopropositionen, sondern auch es und nur es betreffende Propositionen zugeordnet werden, die von ihm selbst, aber auch von anderen gefaßt bzw. gewußt werden können.
104. Grazer Philosophische Studien: Volume > 15
Hartmut Kliemt Hume
105. Grazer Philosophische Studien: Volume > 15
Dale Jacquette Meinong's Theory of Defective Objects
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Meinong's theory of defective objects in On Emotional Presentation is ambiguous in ways which give rise to a dilemma. It is not clear whether or not defective objects are supposed to be a special kind of intentional object. If they are intentional objects, then a strengthened version of Mally's paradox about self-referential thought can be given which contradicts the intentionality thesis. But if they are not intentional objects, then thoughts with defective objects themselves constitute immediate counter-examples to the intentionality thesis. In either case, the theory of defective objects cannot be made logically consistent with both the possibility of self-referential thought and the intentionality thesis in its full generality.
106. Grazer Philosophische Studien: Volume > 15
Thomas Pogge The Interpretation of Rawl's First Principle of Justice
107. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Kuno Lorenz Erleben und Erkennen: Stadien der Erkenntnis bei Moritz Schhck
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Schlicks Erkenntnistheore ist semiotisch: Erkennen heißt wissen, daß zwei Begriffe (d.s. Bezeichnungsfunktionen von etwas Wirklichem, z.B. von Lauten) denselben Gegenstand bezeichnen. Dazu muß ein Gegenstand als ein Inbegriff seiner eriebten und von Konstatierungen (d.s. Ausdrücke von Erlebnissen) begleiteten Merkmale verstanden werden. Die Inbegriffbüdung (konvers zu Reichenbachs *-Operation einer Umwandlung von Ausdrücken der Dingsprache in solche der Ereignissprache) läßt sich mereologisch rekonstruieren; dabei zeigt sich eine enge methodologische Verwandtschaft mit der Analyse des Erkenntnisprozesses in Peirce' Pragmatismus.
108. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Über Neuraths Empirismus und seine Kritik am Empirismus
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Während Schlicks Erkenntnisfundierung in unmittelbarem Erfahrungswissen an einer theoretischen Begründungsfrage orientiert zu sein scheint, wird an Neuraths Physikalismus ein Empirismus der natürlichen Welteinstellung aufgewiesen, der von Handlungsproblemen ausgeht, das Begründungsproblem als em praktisches ansieht und die Erkenntnistheorie durch eme "Gelehrtenbehavioristik" ersetzen möchte. Doch das mehr unterschwellige Weiterwirken der theoretischen Begründungsproblematik bei Neurath erzeugt einen Konflüct von erkenntnistheoretisch-phüosophischer und natüriich-empirischer Emsteilung und verwirrt das Verständnis seiner "Kohärenztheorie" und semes Konventionalismus, indem diese nun bestimmten erkenntnistheoretischen Einwänden ausgesetzt erschemen. Diese Verwirrung versucht die vorliegende Arbeit aufzulösen.
109. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Tscha Hung Moritz Schlick und der Logische Empirismus
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In der vorliegenden Arbeit werden diejenigen Aspekte der Philosophie von Moritz Schlick behandelt, die eng mit der Entwicklung der modernen Naturwissenschaft, Logik und Mathematik verknüpft sind. Es wird gezeigt, in welchem großen Ausmaß Schlick zur Entstehung einer modernen empirischen Phüosophie beigetragen hat. Folgende Problemkreise werden ausführlich behandelt: Raum und Zeit, besonders die Kritik am synthetisch^priorischen Charakter der Geometrie. Das Verhältnis von Erleben und Erkennen und die darauf aufbauende Metaphysikkritik; das Außenwelt- und das Kausalitätsproblem; das psychophysische Problem und schließlich das Problem der Fundierung der Erkenntnis.
110. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Wolfgang Künne Analytizität und Trivialität
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Schlick glaubt, daß 'S ist analytisch' gleichermaßen erläutert werden kann durch die Bestimmungen (1) 'S ist tautologisch', (2) 'S ist formal wahr' und (3) 'S wüd von jedem sogleich als wahr anerkannt, der S versteht'. Gemessen an Schlicks eigenen Intentionen scheitert jeder dieser Erläuterungsversuche. Aber vielleicht kann Bestimmung (3), deren Vorgeschichte bei Thomas, Locke und Frege skizziert wird, als Basis für eine Verteidigung der Distinktion analytisch/synthetisch dienen. Eine Explikation des Begriffs 'trivialanalytisch' (t-a) wird vorgeschlagen, welche die folgende These plausibel machen soll: S ist analytisch genau dann, wenn S t-a ist oder aus t-a Sätzen in t-a Schritten bewiesen werden kann.
111. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Herman Tennessen Qualms About Otto Neurath's Cabby Language
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Otto Neurath's everyday "cabby"-language would only have preserved its appearance of a conceptual (etc.) system-neutrality to the extent at which it were to retain its semantic amorphousness as well as its user's shallow pragmatic mtentions. This (pseudo) neutrality would be irretrievably lost the moment the constituent parts of the everyday "cabby"-language were to be precised to a degree which transcended all conceivable pragmatic mtentions reasonably attributable to a cabman or to any other everyday speaker-. Dilemma: Either we settle for a semantically and pragmatically unambitious, superficial chatter, typical of a cabman, whereby we shall gam conceptual (philosophical, theoretical etc....) neutrality, or we relinquish all aspirations towards system neutrality in favor of a higher level of preciseness, which might in turn open the possibüities for some sort of meaningful, even philosophically relevant, discourse.
112. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Paul Neurath Otto Neurath und die Soziologie
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Die Stellung Otto Neuraths zur Deutschen Schulsoziologie der Zwanziger und Dreißiger Jahre wkd dargestellt, zum Teü anhand von Zitaten aus seinen Schriften, zum Teü anhand von Auszügen aus Briefen an seinen Sohn, in denen er gegen dessen Wunsch, Soziologie zu studieren, argumentiert. Hauptargument: daß Soziologie kein "Fach" mit einem einigermaßen klar definierten Wissen sei, das man durch systematisches Studium erwerben und in dem man dann einem gesellschaftlich anerkannten Beruf nachgehen kann. Die Briefe enthalten einiges über Otto Neuraths, wie er sagt, etwas zufälligen Weg zu den Sozialwissenschaften.
113. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Bernd Michael Scherer Überlegungen zum Problem der Begriffsbildung in der Erkenntnistheorie von Moritz Schlick
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Für die Rekonstruktion der Begriffsbüdung ergeben sich folgende Schwerpunkte: a. Die Erlebnisebene, die irüialtlich nur dem Einzelsubjekt zugänglich ist, muß so bestimmt werden, daß sie über ihre strukturellen Eigenschaften Grundlage eines intersubjektiven Begriffsbüdungsprozesses werden kann. b. Es ist ein Verfahren anzugeben, mit dessen Hilfe der Zusammenhang zwischen Begriffen, der Grundlage ihrer Rückführbarke it ist, aufgedeckt, werden kann. Die zentrale Rolle zur Lösung beider Probleme kommt der Konstruktion des (objektiven) Raum-Zeitschemes zu.
114. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Aldo Gargani Schlick and Wittgenstein: Language and Experience
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Schlick and Wittgenstein througli their criticism of the theory of synthetic a priori judgments assume language as a system of internal relations regulating the use of language in order to get an univocal description of states of affairs. This conception, in connection with Wittgenstein's doctrine of intentional acts, is at the basis of Schlick's intervention in the debate on protocol sentences through his notion of Konstatiemng or Beobachtungssatz. Therefore, the doctrine of internal relations, the notion of meaning as use and the principle of verification are closely related in Wittgenstein's and Schlick's works during the early Thirties.
115. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Wilhelm Lütterfelds Schlicks Theorie der Erkenntnis Wittgenund Wittegensteins Kritik
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Schlicks These, alles Erkennen sei ein Wiedererkennen, indem ein Gemeinsames von Anschauung und erinnerter begrifflicher Repräsentation durch Vergleich ermittelt und bezeichnet werde, kritisiert Wittgenstein mit folgenden Argumenten: (1) Nicht nur findet in der gewöhnlichen Umgebung ein solches Vergleichen nicht statt; es führt auch nicht zur vollständigen, sondern höchstens zur partiellen Identität; es wird aber dasselbe wiedererkannt. (2) Die Operation des Vergleichens verfügt bloß über ein innersubjektives Korrektheitskriterium, dessen Anwendung selber nur zirkulär zu rechtfertigen ist. (3) Anschauliche Tatsachenerkenntnis kann durch Vergleich mit begrifflich-erinnerter Repräsentation nicht Zustandekommen, weü eine solche Repräsentation existenzneutral ist.
116. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Werner Leinfellner Schlicks kognitive Erkenntnistheorie als Wissenschaftstheorie
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Es wird gezeigt, daß Schlicks physikalischer Denkansatz in der Erkenntnislehre sich wesentlich vom sprachanalytischen Denkansatz in der analytischen Wissenschafts- und Erkenntnistheorie unterscheidet. In der Schlickschen Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie fällt, für gewisse implizit definierte Strukturen, der Gegensatz von analytisch und synthetisch weg, wodurch Schlick in schärfsten Gegensatz sowohl zur Kantischen Wissenschaftsphüosophie, wie auch zu der des Wiener Kreises gerät. Auch die anthropologische Fundierung von Schlicks Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie unterscheidet diese wesentlich von der des Wiener Kreises. Schlick hat ein originelles eigenes Bild der Wissenschaften und eüie eigene Wissenschaftstheorie geschaffen, die im weitesten Umfange in der phliosophischen Tradition steht und diese sogar entscheidend umgewandelt hat.
117. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Keith Lehrer Schlick and Neurath: Meaning and Truth
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Schlick and Neurath shared a common assumption, what I call the verification theory of truth, as well as the verification of meaning. It is the claim that the truth of a sentence is the method of it's verification. For Neurath, the method of scientific verification must be interpersonal, and, therefore, private experience is precluded. This leads hmi to the doctrme that there is no truth beyond intersubjective agreement. Schlick, on the contrary, regarded it as obvious that certain sentences, even if they were not sentences in a conventional language, were confirmations or Konstatierungen verified by the private experiences they described. These sentences, which Schlick called basic contrasted with the protocol sentences of Neurath m that the truth of the former is determined by private experience and that of latter by interpersonal test. It is argued that once one distinguishes between the facts that make a sentence true and the meaning of a sentence one need not accept either the position of Schlick or that of Neurath. One may hold that the meaning of a sentence is interpersonal even if the fact described by a sentence is a personal experience. This theory yields a form of falliblism according to which the best method of verification of a sentence need not eliminate all possibüity of error.
118. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Roderick M. Chisholm Schlick on the Foundations of Knowing
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Schlick held that our knowledge is founded upon certain contingent apprehensions which he described as follows: "I grasp their meaning at the same time that I grasp their truth." He cites as an example the apprehension expressed by "Yellow here now." When such apprehensions are expressed in syntactically well-formed sentences, they can be seen to have certain psychological states as their objects - and therefore to be similar in all essential respects to what members of the Brentano school had called "inner perceptions."
119. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Rudolf Haller Zwei Arten der Erfahrungsbegründung
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Die Grundlagen der Erfahrung können auf zwei Arten "begründet" werden, entweder durch Rechtfertigung einer Begründungskette, deren Anfangs- und Endglieder nicht-abgeleitete Urteüe sind, also fundamentalistisch oder antifundamentalistisch, z.B. durch Kohärenz der Urteile. Der dezisionistische Standpunkt Neuraths verschiebt allerdings nur die Begründung und hebt sie nicht auf.
120. Grazer Philosophische Studien: Volume > 16/17
Elisabeth Nemeth Die Einheit der Planwirtschaft und die Einheit der Wissenschaft
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Eine plarmiäßig gestaltete Naturalwütschaft setzt an die Stelle der abstrakten Eiiüieit des Geldes und des Marktes eine konkrete Einheitlichkeit, die das Ergebnis von Beratungen und Entscheidungen ist. Da diese Eiiüieitlichkeit nicht auf ein Prinzip (das Geld) zurückgeführt werden kann, wüd in üir das "naturale Wesen aller Leistungen" einerseits und die Abhängigkeit der Wirtschaftsordnung von Machtverhältnissen andrerseits sichtbar. Ebenso soll die Eirüieitswissenschaft an die Stelle der abstrakten Eirüieit des phüosophischen Systems eine lebendige Verknüpfung des historisch gegebenen wissenschaftlichen Wissens setzen und es so als Ergebnis "schöpferischer Tat" sichtbar und verfügbar machen.