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21. The Proceedings of the Twenty-First World Congress of Philosophy: Volume > 2
Teresa Orozco Paradigmenwechsel in der Humanismusdiskussion 1918-1950
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Mit dem Humanismus- Begriff artikulieren sich widersprüchliche bis entgegengesetzte Positionen, ohne ihn dadurch zu zersprengen. An der Humanismus-Diskussion vor 1933 und nach 1945 in Deutschland kann beobachtet werden, wie sich Bildungshumanisten in den Nazismus hineinarbeiten, welche Wandlungen sie in den internen Zäsuren des NS durchmachen und wie sie in der Nachkriegszeit in den Kampf um kulturelle Hegemonie eingreifen. Sowohl die Optik der Nachkriegforschung, wie die Transformation des Humanismus in der Weimarer Republik die zur, Selbstgleichschaltung' der Klassische Philologie 1933 führte und die symptomatische Renaissance des Humboldtschen Ideals nach 1945 werden im Vortrag an exemplarischen Beispiele erläutert.
22. The Proceedings of the Twenty-First World Congress of Philosophy: Volume > 2
Stefan Gandler Warum schaut der Engel der Geschichte zurück?: Zu Walter Benjamins Thesen über den Begriff der Geschichte
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Der Engel der Geschichte in den Thesen von Walter Benjamin schaut zurück aus drei Gründen: Erstens, weil es epistemologisch unvermeidbar und notwendig ist, zurück zu schauen, oder: Der Engel kann nicht nach vorne sehen und muß nach hinten blicken, um seine Umgebung zu verstehen. Zweitens, weil ontologisch die Zukunft nicht existiert, da der .Fortschritt' keine Tendenz einer Annäherung an eine bessere Zukunft, sondern das Sich-Entfernen vom verlorenen Paradies ist, und weil die Zeit als etwas homogenes, das automatisch voranschreitet, nicht existiert. Drittens, weil es politisch notwendig ist, nach hinten zu schauen, weil es nicht möglich ist, dem Nationalsozialismus Einhalt zu bieten, wenn er als Ausnahmezustand, der einem unvermeidbaren Fortschritt diametral gegenübersteht, verstanden wird.