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21. The Paideia Archive: Twentieth World Congress of Philosophy: Volume > 44
Christian H. Krijnen Die Moralität der Natur und die Natur der Moralität: Kritische Bemerkungen zur Evolutionären Ethik
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In what follows, I evaluate whether so-called evolutionary ethics is able to answer basic ethical questions. I argue that it cannot on the basis of its methodological structure. The philosophical notion of validity confronts evolutionary ethics with unresolvable difficulties. My criticisms derive from the modern idealistic transcendental tradition of philosophy-a tradition which many evolutionary philosophers themselves criticize.
22. The Paideia Archive: Twentieth World Congress of Philosophy: Volume > 44
Gut Przemysla Noch Einmal in Sachen Normativität und Autonomie der Ethik
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Das Ziel dieses Artikels ist, die fundamentalen Gründe dafür zu bestimmen daß die Ethik von ihrem Wesen her normativ ist und daß sie als (1) theoretische und (2) autonome Disziplin möglich ist. Seit dem Positivismus begegnet man immer häufiger der gegenteiligen Ansicht (die heute besonders im Naturalismus präsent ist), daß eine als normative und autonome Disziplin verstandene Ethik nicht real sei. Man meint, sie [die Ethik] müsse durch reduktive Analyse entweder als Teil der Biologie oder als Fragment der Soziologie interpretiert werden-wer schon Comte von einer ‘sozialen Physiologie’ sprach. Die Ethik soll nicht mehr sein als lediglich (1) eine Art von Analyse der Motive, die von streng definierten biologischen Mechanismen ausgelöst werden, welche von bestimmten emotionales Reaktionen begleitet sind (Lust oder Unlust), oder (2) eine Art von Analyse der sozialen und psychologischen Dimension des menschlichen Lebens, eine Untersuchung der dieses beherrschenden Gesetze. Dabei wird vorausgesetzt, daß das faktische Verhalten sowie die faktischen Bestrebungn unk Neigungen sowie die ihnen zugrundeliegenden beständigen biologischen Mechanismen autonomatisch in sittliche Verhaltensregeln übersetzt werden (siehe M. Schlick, Fragen der Ethik]. Man is der Meinung, jeder Versuch einer rationalen Erklärung und Begründung der Aufgaben der Ethik (der faktisch formulierten Urteile und Norman) sei nur ‘von außen her’ möglich, d.h., infolge der Anweendung von aus anderen Theorien (Biologie, Soziologie oder Psychologie) übernommenen Prozeduren unk Kriterien. Andernfalls bliebe die Ethik ein ungeordnetes und unkoordiniertes Ensemble von Direktiven und Beobachtungen, denen höchstens eine übergeordnete Losung oder-schlimmer noch-the bloße Names einer Autors eine gemeinesame Farbe verleihen könne [siehe M. Ossowska Glówne modele systemów etycznych, Studia Filozofiezne 4 (1995), nr. 4.
23. The Paideia Archive: Twentieth World Congress of Philosophy: Volume > 5
Anselm Model Selbstüberschreitung: Jonas Cohns Wertphilosophie und Pädagogik vor dem Hintergrund der Ethik Friedrich Nietzsches
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Teaching philosophy and pedagogy at the University of Freiburg from 1897 to 1933, Jonas Cohn fought mainly against Friedrich Nietzsche and the influence of the ethics of Nietzsche on the youth of his time. A declaration made by Cohn in the Preface of his Science of Value (1932) shows this: "The title 'science of value' means polemics, too: I fight against all, who following Nietzsche deny the possibility of a science of value." But this opposition to Nietzsche and to his followers is not the only aspect of Cohn's relation to Nietzsche. On the other side, Cohn attempted to integrate some of the important traits of Nietzsche's ethic in his own conception of philosophy and pedagogics. The expression "self-transcendence" (Selbstüberschreitung) stands for this ambition of Cohn. This can be demonstrated by some biographical data and by the interpretation of Cohn's philosophy of value.
24. The Paideia Archive: Twentieth World Congress of Philosophy: Volume > 45
Claudio F. Costa Gettiers Problem: Eine Pragmatische Lösung
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In der Arbeit wird eine "konservative" Lösung von Gettiers Problem entwickelt, wonach die klassische Wissensdefinition nicht erweitert oder ersetzt wird, sondern auf eine vereinigende Weise interpretiert. Die Hauptidee ist, daß Gettiers Beispielen prinzipiell geantwortet werden können, wenn die logische Verbindung zwischen der Bedingung der Wahrheit der Aussage und die Bedingung der Rechtfertigung des Glaubens an dieser Wahrheit explizit gemacht wird.
25. The Paideia Archive: Twentieth World Congress of Philosophy: Volume > 45
Roman Kozlowski Der Apriorismus Kants im Lichte der Interpretation Maimons
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Maimon schreibt in seinem Werk: „Die termini: Erkenntnis a priori und Erkenntnis a posteriori sind sehr unglücklich gewählt, und daher sind sie nach meiner Meinung der Hauptgrund ernster Streitereien und Mißverständnisse der Philosophie. Man könnte jedoch diese Begriffe weiterhin beibehalten, aber nur unter der Bedingung, daß sie genauer präzisiert werden, als es bisher der Fall war." Indem ich mich hier auf den Gedankengang Maimons berufe, möchte ich die Darstellung der Maimomschen Interpretation des Apriorismus Kants beginnnen. Das Problem der Erkenntnis im weiteren Sinne postulierte auch die Unentbehrlichkeit der tieferen Analyse und der gennaueren Präzisierung solcher Begriffe für die Tanszendentalphilosophie wie: die Begriffe „a priori", „Erkenntniss a priori", „reine Erkenntnis a priori", sowie die Notwendigkeit der Analyse des Unterschieds, der unter ihnen auftritt. Dem Unterschied zwishen „Erkenntnis a priori" und der „reinen Erkenntnis" maß Maimon besondere Bedeutung bei, wie wir es noch sehen werden. Er stellt fest: „A priori, absolut betrachtet, ist nach Kant eine Art der Erkenntnis, wie sie jeglicher Wahtnehnung im Gemüt entspringt. Dagegen ist nach mir, a priori absolut behandelt, die Art der Erkenntnis, die der Erkenntnis des Objekts der Kenntnis vorausgeht, d.h. der Begriff des Objekts im allgemeinen und alles das, was man von ihm als solche behaupten kann. Sie tritt ebenfalls dort auf, wo da Objekt nur durch die Relation bestimmt wird, wie zum Beispiel in der Mathematik" Der Unterschied der Standpunkte ist enorm. Maimon, der seiner prinzipiellen Tendenz treu ist, nämlich der maximalen Erweiterung der Erkenntnis, geht auch in diesem Fall entschieden über die „empirische" Orientation Kantsshinaus. Ihm genügt es schon nicht, den Begriff „a priori" nur darauf zurückzuführen, was jedes Mal der Erfahrung oder auch gar „jeglicher Erfahrung" vorausgeht. Er will nämlich diesen Begriff auf „das Objekt der Erkenntnis überhaupt" beziehen, also auch in Bezug auf die mathematischen Wissenschaften.