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41. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Heide Göttner Ist Fortschritt in den Geistes-Wissenschaften moglich?
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Im ersten Teil des Papiers wird der Begriff des wissenschaftlichen Fortschritts definiert. Ausgangspunkt ist die kritische Darstellung des Fortschrittshegriffs von Th. S. Kuhn. Die Ambivalenz seines Begriffs veranlaßte verschiedene Wissenschaftstheoretiker, nach genauen Kriterien für das Vorliegen von wissenschaftlichem Fortschritt zu suchen. Von diesen wird hier J.D. Sneeds Begriff der Theorienreduktion vorgestellt, der ein präzises Entscheidungskriterium liefert. Im zweiten Teil wird gezeigt, daß sich die Sneedsche Reduktionsrelation unter bestimmten Bedingungen auch auf geisteswissenschaften anwenden läßt.
42. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Arseni Gulyga Mythos als eine illusorische Bewußtseinsform
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Mythos stellt die primitivste Form des Bewusstseins dar. Marx nannte ein diesen Bewusstsein ähnliches "das Herdenbewusstsein". In XX Jahrhundert ist ein mythologisches Verhältnis zur Natur nicht mehr möglich. Der Mensch hat mittlerweile gelernt, viele spontane Naturkräfte zu beherrschen, indes die Spontanität der sozialen Kräften beherrscht ihn immer. Und gleich den Wilden erkennt er seine Stellung nicht. Er ist Sklave und dünkt sich als Herr. Eben darin beruht die Hauptursache für die Existenz mythologischen Denkens in unseren Tagen.
43. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Rudolf Gumppenberg Freiheit und wissenschaftlieher Fortschritt
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Ein Grundproblem der gegenwärtigen wissenschaftlich-technischen Revolution ist die Frage, wie der wissenschaftliche Erkenntnisfortschritt nicht nur "Sachzwänge", sondern praktische Freiheitsmotivationen in die Sozialgeschichte einsteuern kann. Hierzu scheint eine Revision dessen, was man bisher "wissenschaftlichen Fortschritt” nannte, unerläßlich. Anstelle rein kumulativer, naturwüchsig-evolutionärer oder auch formal diskursiver Vissenschaftsprozeßmodelle müßte die Dialektik von gesicherten Wahrheitsaussagen und freigesetzten Handlungsalternativen das Maß für den wissenschaftlichen Fortschritt abgeben. Diese These wird in vier Funkten sowohl wissenschaftsintern als auch von seiten externer Komponenten erläutert.
44. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Felix Hammer Über Rationalität in der Religion
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Ausgehend von den religionspsychologischen Positionen Sigmund Freuds und Carl Gustav Jungs wird eine dreifache Rationalität von Religion auf gezeigt:1. Die objektive Rationalität religiöser Lehre in Pr5mmigk.it und Theologie.2. Die subjektive Rationalität religiöser Erfahrung im Kult.3. Die Grundrationalität eines Sinnvertrauens. Sie erseheint rein in der Religion, trägt aber auoh Philosophie und Binzelwissdnschaften.
45. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Erwin Herlitzius Adäquatheit von Theorien in technischen Wissenschaften
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Mathematisierbarkeit setzt eigenständige Bemühungen in den Fachdisziplinem voraus. Sie ist abhängig von Objektstruktur und -funktion, von der Aussagekraft des Theoriebestandes und von der arbeitsteiligen Integration des Wissens. Fortschritte der Mathematisierung in der Technik unterliegen den Kriterium der praktischen und theoretischen Angenessenheit, entsprechend der Besonderheit der Ingenieurtätlgkeit. Die Heterogenität technischer Kennziffern ist dank ihrer ökemomischen Ambivalenz im Sinne sozialistischer Planmäßigkeit homogenisierbar.
46. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Hans-Ulrich Hoche Verifikation und Falsifikation in der Normenbegründung
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Hare believeded to have good reasons for stressing tho role of falsification in justifying a moral judgment. Taking this seriously, we cannot accept the objection that he should have tailored his creditor example in terns of pemission rather than in terms of prescription. Difficulties, howerer, are due to the fact that, according to Hare, respectively my volitional reaction to a fictional situation is part and parcel of moral reasoning; for this kind of evidence (if we can use it at all) turns out to he no less 'verifying' than 'falsifying'. So it seems that the distinction between verificationism and falsificationism, though useful in metascience, cannot properly be transferred to metaethics.
47. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Harald Holz Dritter Weg zwischen psychophysischer Identitätstheorie und Interaktionismus?
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Zwei systematische Konzepte (Epikur, M.Eigen u.a.) werden wechselweise aufeinander appliziert. Ergebnisse: 1. Sofern "Struktur" objektive Intelligenz besagt und sie kontinuierlich Komplexitätsgrade zuläßt, ist a) Materie immer schon als solche intelligibel, b) "Geist" in wenigstens einer Hinsicht materieimmanent. 2. Unvergänglichkeit formaler Gehalte, auch als individualisiert gedacht, widerspricht nicht einem evolutionären Naturbegriff. 3."Geist" und "Leib" im Menschen verhalten sich zueInander Kor-relational und synergistisch evolutlv
48. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Herbert Hörz Universum und Entwicklung
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Das Univsraun wird im der modernen Astronomie als Entwicklungeproaeß begriffen. Versohiedene Aspekte des Verhältnisses von Gesetz und Bedingungen sind su erforschen. Es ergibt sich der Zusammenhang der Ideen von der Universalität der Gesetze and vom sich entwickelnden Kosmos. Die Erkenntnis vom ewigen, nie geschaffenen Universum hat sich bewährt. Die These von der Unendlichkeit der Materie umfaßt die Einsicht in die Unersohöpflichkeit materieller Prozesse, ln den ewigen qualitativen Fornwandel und in die potentielle Unersöhhpflichkeit der Raum-Zeit-Struktar.
49. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Igor Hrušovský Dialektik des Subjekts und Objekts
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Es gibt kein Subjekt und Objekt "an sich", immer sind sie in einer widersprüchlichen Interaktion. Die objektive Realität ist als vergegenständlichtes Sein, als Totalität objektiver und subjektiver Wesenskräfte aufzufassen. Die praktische gegenständliche Tätigkeit ist der Schlüssel zur dialektischen Lösung der Frage nach dem gegenseitigen Verhältnis von Objekt und Subjekt. Dank der praktisch-kognitiven Tätigkeit des Menschen modifiziert sich auf jeder Entwicklungsstufe das Objekt und Subjekt.
50. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Mostafa Honarbakht Bewusstsein, Gehirn, äußere Welt: Beitrag der Iraner
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The logical principle of "not only but also" is the basis for inter-subjective synopsis-synthesis and an explanation of Persian holism.Zoroaster and other Persian scholars are treated,as well as Sufi consciousness training, hemispheric specialization, and the importance of the situation etc.An overvaluation of successes of 'the natural sciences should be avoided; the necessity of empirical knowlwdge for the experience of essenses not forgotten. The necessary connection between trascendence and rationality in Persian thought could serve as a model for western philosophers.
51. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Alois Huning Technische Vernunft auf dem Weg zur Systemoptimierung
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Technische Vernunft zielt auf Systemoptimierung. Das Ziel ist die Optimierung des Gesamtsystems, worin die Beherrschung der Teilsysteme und der Systemteile eingeschlossen ist. Mittel der Beherrschung und Optimierung des Gesamtsystems ist die Entwicklung der ganzheitlichen Vernunft, in der die steuernde Vernunft die technische Vernunft einholen und sogar überholen muß. Das bestimmt die dringenden Aufgaben’der Technikphilosophie: Darstellung des Systemcharakters der Technik, Verflechtung der Technik mit anderen (Teil-) Systemen, Kommunikations-und Verhaltensregeln, Zielreflexion zur langfristigen Technikplanung.
52. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
T. V. Karsaevskaja Der weltanschauliche Sinn der Forschungen der menschlichen Natur
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Das erhöht das lnteresso für Mechanismen nicht nur der sozialen, sondern auch der natürlichen Existenz des Menschen, sowie für neue Tendenzen seiner Entwicklung .Es nimmt unabwendbar die weltanschauliche und methodologische Bedeutung der Erforschung von Stossproblemen der Biologie und Soziologie zu, die z.z.die "brennenden Funkte" des neuzeitigen wissenschaftlichen Weltbildes darstellen. Die Jahrhunderttendenzen bezeugen das Ansteige von Übereinstimmung zwischen dem Biologischen und dem Sozialen im Laufe des sozialen Fortschreitens.
53. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
L.W. Konowalowa Spezifik der Moralnormen und das Problem ihrer Wahrheit und Falschheit
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Die normative Ethik hat einige allgemeine Gesätze, die ihr mit anderen normativen wissenschaften gemein ist, auch besondere Gesätzmassigkeiten. Im Verschiedung vom Neopositivismus behauptet Marxismus, dass gibt es drei Besonderheiten - Diskriptivität, Preskriptivität und Imperativität. Darmt gilt ln sie Kriterium der Wahrheit und Falschheit.
54. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Hans Lenk Philosophische Bemerkungen zu Erfolg und Grenzen der Mathematisierung (Einleitung zur Sektion VII)
55. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Hermann Ley Zur Allgegenwart von Struktur
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Zur Allgegenwart von Struktur Außer naturwissenschaftlicher Rationalität gibt es andere Gestal ten oder Formen des Bewußtseins, die Sinn und Ordnung in Natur und Gesellschaft darzustellen vermögen. Neben der Philosophie sind das die Künste und die Literatur, die Religion und Disziplinen, die unmittelbar weder den Naturwissenschaften noch der Technik sich verpflichten. Als Grund ergibt sich die Polystrukturiertheit der objektiven Realität und der geistigen Entitäten, die im theoretischen Produktionsprozeß des Bewußtseins entstehen. Der Vielfalt vorhandener und je möglicher Strukturen entsprehen Vermögen des Denkens und Umsetzen in Handlung.
56. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Klaus Mainzer Symmetrie und Invarianz
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Die platonische Naturphilosophie erklärte die Symmetrie der Welt durch statische reguläre Körper, deren Konstruktion in der Euklidischen Geometrie gerschtfertigt wurde. Demgegenüber sucht die neuzeitliche Naturwissenschaft die Symmetrien der Welt in ihren dynamischen Makro- und Mikrogesstzen, die invariant bleiben gegen physikalische Automorphismen. Dabei fällt der mathematischen Gruppentheorie eine Schlüsselrolle zu (G.W. Leibniz, F. Klein, D. Hilbert, H. Weyl, A Speiser u.a.). Invarianten zur Beschreibung von Symmetrien werden nicht nur in der Relativitätstheorie, Quantenmechankik und Kristallogie entdeckt, sondern neurdings such in Biologie, Chemie und Madizin.
57. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Alfonso López Quintás Die eigene Rationalität der Kunst
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Die Kunst besitzt eine besondere Form der Verunft, verschieden von der der Wissenschaft. Zur Aufzeigung ist eine relationale Auffassung der Wirklichkeit nötig, sowie eine Unterscheidung von verschiedenen Weisen der Realität entsprechend den verschiedenen möglichen Arten strukturell-systematischer Einheit. Das Reale gewinnt neue Modalitäten im Maße der Schöpfung von Wirklichkeiten der Interferenz, von "bereichen". Die lichtvolle Offenbarung dieser Bereicherung des Wirklichen konstituiert die künstlerische Warheit, eine Weise der "poietischen" Warheit. Die künstlerische Erfahrung als ein Ereignis der "begegnung" klärt die Logik des Schöpferischen und ihre methodologischen Regeln.
58. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
J. Minkevicius Sozialphilosophische Aspekte beim Zugang zur Aneignung wissenschaftlichtechnischen Fortschritts
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Widersprächliche Folgen der wissenschaftlich-technischen Revolution lassem sich im Interesse sozialen Fortschritts und harmonischer Entfaltung des Menschen auf der Grundlage von immanenten Möglichkeiten des WTF regulieren. Die Realisierung dieser Möglichkeiten geht in sozial-okonimischen, politischen (auch in sozial-psychologischem) Bereichen vor sich. Philosophie frei von fatalistischem Objektivismus un voluntaristischem Subjektivismus soll in System gegenwartiger Wissenschaften auf logisch-methodolischer Ebene sur theoretischen Aneignung wissenschaflich-technischen Fortschritts im Interesse der ganzen Menscheit beitragen.
59. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
M.B. Mitin Soziale Erkenntnis als eine Art der Rationalität
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Der siegreiche Zug der technische Zivilisation zerstörte die Harmonie des Menschen und der Umwelt, änderte traditionelle Wertvorstellungen. Der "technische Intellekt" ist nicht befähigt, Konkrete Probleme der menschlichen Geschichte zu lösen. Unter dem Vorwand des Kampfes mit diesem "technischem Intellekt" verstärken sich in der modernen Welt irrationalistlische Tendenzen, welche die Vernunft und die menschliche Rationalität im allgemeinen angreifen. In dieser Situation wächst die Rolle der sozialen Erkenntnis, di dialektisch-materialistische Rationalität verkörpert.
60. Der 16. Weltkongress für Philosophie: Volume > 2
Walter Menzl Bewußtsein - Zufall oder Notwendigkeit
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Die Bewußtseinwerdung ist ein kosmologischer Vorgan, der sich des Biologischen nur bedient. Alle Vorgänge werden von einem Grundgesetz gesteuert, das sich als eine totale Unterschiedlichkeit zu erkennen gibt. Dieses Grundgesetz läßt absolute Identität mehrerer Gegebenheiten nicht zu. Wo eine solche Identität einzutreten droht, wird sie durch Abdrängen auf eine andere Unterschiedsebene verhindert. Das geschieht fortwährend im Gehirm bei sich widerholenden Ankünften gleicher Impulse, die zu Zusammenstössen von - an sich unmöglichen - Identitätswerten führen. Beim Verhindern und zugleich Erkennen der Identitäten erfolgt die Spaltung in Erkanntes und Erkennen, erfolgt die Bewußtseinswerdung.